Da wir in der Wachau, einer Weinbauregion, leben, wollten wir auch Weinkeller bei unserer Modelleisenbahn haben. Zuerst habe ich die Fenster, Türen und die Formvorlage auf dem PC kreiert. 

Wenn Sie aukch solche Weinkeller bei Ihrer Modelleisenbahn haben möchten, können Sie die Vorlage hier gratis herunterladen.

Ich habe dann die Formen der Keller ausgeschnitten und auf ca. 1 mm dicken Karton geklebt. 

Dann habe ich den Karton ausgeschnitten und umgedreht. 

Im nächsten Schritt habe ich die Fenster und Türen ausgeschnitten.

Da die Keller später von innen beleuchtet werden sollen, habe ich die Türen auf schwarzen Karton geklebt, damit ja nichts durchscheint.

Die Fenster habe ich ebenso ausgeschnitten und auf transparenten Kunststoff geklebt. Ich habe hier einfach den Kunststoff einer Verpackung eines Spielzeugautos verwendet.

Dann habe ich die Vorderseiten der Weinkeller mit Deckweiß bzw. mit blauer Wasserfarbe gemischten Deckweiß bemalt. Am Besten ist hier, die Farbe aufzutupfen und nicht zu streichen. So erscheint die Oberfläche dann natürlich plastisch.

Im nächsten schritt habe ich dann Fenster und Türen von hinten aufgeklebt.

Die Vorderseiten der Keller waren somit fertig.

Danach habe ich die Rückseiten gemacht. Da die Rückseite nicht sichtbar sein wird, muss sie nicht schön sein, sondern nur stabil. Ich habe Holz verwendet, da die Konstruktion ja später in einen “Gipshügel” integriert wird und Karton den Gips aufsaugen würde. 

Ich habe dann die ganze Konstruktion auf unsere Grundplatte gestellt und auch gleich eine LED eingebaut.

Im nächsten Schritt habe ich dann mit Gips den Hügel über den Weinkellern aufgebaut. Nachdem der Gips über Nacht getrocknet war, habe ich noch mit Spachtelmasse Details verbessert. 

Nachdem auch dieser getrocknet war habe ich alles mit Tiefgrund bestrichen und mit brauner Acrylfarbe bestrichen. Diese sollte der Farbe des in unserer Gegend vorherrschenden Löss ähneln. Schließlich habe ich dann alles mit Streugras von NOCH bestrichen und zwei Lampen davor platziert.

Ein paar Tage später habe ich dann noch eine Weinpresse gebaut. Dafür habe ich ein paar Zündhölzer (bzw. zündholzgroße Bastelhölzer), ein Einweg-Essstäbchen, einen runden Holzstab und einen flachen Holzstab, der glaube ich für einen Lollipop gedacht war, verwendet.

Schließlich habe ich noch dieses runde Betonding (den Namen weiß ich leider nicht) mit Spachtelmasse nachgebaut. Ein abgeschnittener Strohhalm hat mir dabei als Form gedient. Die Herbstbäume sind übrigend von NOCH und die Herbstblätter ebenso.